Ladengeschäft - Chiemgauer Heimatwerk
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Chiemgauer Heimatwerk Gabriele Herrmann Dirndl ❖ Tracht ❖ Tradition
Chiemgauer Heimatwerk                                                                 Gabriele Herrmann      Dirndl  ❖  Tracht  ❖  Tradition

Chiemgauer Heimatwerk Dirndl ❖ Tracht ❖ Tradition

Dirndlstoffe ❖ Trachtenstoffe ❖ Kurzwaren

Dirndlstoffe ❖ Trachtenstoffe

  • Dirndlstoffe - Trachtenstoffe aus Baumwolle -  uni, bedruckt und Jacquard
  • Trachtenstoffe aus Leinen - veredelt mit Viskose und Modal, weicher Griff - wenig Knitter
  • Trachtenstoffe aus feinster Merino-Schurwolle  - feine Lodentuche & Tuche
  • feine Wollstoffe und Wolljacquard
  • Dirndlstoffe und Trachtenstoffe aus reiner Seide und Seidengemisch
  • Seidenstoffe für Röcki, Schalk, Kassetl, Kirchengwand
  • Reinseiden-Tafte in vielen Farben
  • Reinseiden-Duchesse in vielen Farben
  • schwere Seiden für Trachtenmieder in vielen Farben
  • perlenbestickte Wildseide
  • verschiedene Samte 
  • bestickte Samte für Trachtenwesten
  • Mehr als 1.000 Ballen auf Lager

 

Im Chiemgauer Heimatwerk werden lagernde Dirndlstoffe - Trachtenstoffe gerne nach

Ihrem gewünschten Maß ab 10 cm und im 5-cm-Staffelung geschnitten.

Ausnahme sind schwere Miederseiden -Reinseidenduchesse,

diese sind nur als Coupon erhältlich.

 

Maßanfertigungen in der hauseigenen Trachtenschneiderei

nur mit Stoffen und Zubehör aus meinem eigenem Sortiment möglich.

 

Geschnittene Stoffe auf Sonderbestellung können allerdings oft nur

mit Mindestmaß oder als Coupon bestellt werden, dies wird Ihnen aber ausdrücklich mitgeteilt.

 

Sonderanfertigungen von gewebten oder gedruckten Dirndlstoffen - Trachtenstoffen

sind nur ballenweise möglich

❖  Mindestmenge zwischen 15 - 25 m pro Farbe & Muster

 

Sonderanfertigungen von bestickten Samten sind mit Mindestmenge 20 m möglich

 

 

 

 

Trachtenstoffe

Dirndlstoffe ❖ Trachtenstoffe für :

  • Sommerdirndl - Waschdirndl
  • Festdirndl und Festrachten
  • Kirchengwand - Spensergwand - Kassettl - Röcki - Schalk
  • steife Mieder - Salzburger Mieder
  • Kostüme und Mäntel
  • Herrenwesten
  • Futterstoffe
  • Einlagestoffe

Dirndlstoffe

Wir führen keine Musterkataloge.

 

Information für alle gewerbetreibenden Schneider/innen und Designer/innen

 

Das Chiemgauer Heimatwerk produziert selbst keine Stoffe,

sondern bezieht die umfangreiche Auswahl an Dirndlstoffen Trachtenstoffen

von namhaften Webern und Druckern aus Österreich, Italien und Frankreich.
Das Chiemgauer Heimatwerk ist auf Einzelhandel & Endverbraucher ausgerichtet:

Wir beliefern den Endverbraucher.
Wir bitten deshalb um Verständnis, dass keine Großhandels-/ Wiederverkäuferpreise möglich sind.

Alle Preise sind Endverbraucherpreise, inkl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

 

Information für Vereine

Vereine erhalten Rabatte beim Kauf von einer Sammelbestellung bzw.

Anschaffungen für den gesamten Verein ( z.B. Stoffballen für Vereinsschürzen ).

Hierfür werden auch gerne entsprechende Quittungen ausgestellt.

 

Einkäufe von Einzelpersonen sind nicht rabattfähig oder mit Vereinsrechnungen möglich.

 

 

nicht im Sortiment :

Ich führe keine Dirndlstoffe / Trachtenstoffe

  • für weiße oder elfenbeinfarbene Brautdirndl
  • keine Trachtenstoffe / Dirndlstoffe für                                                                               modische Brautdirndl in rosa, flieder, hellblau, hellgrün....
  • keine Tüllstoffe für Dirndlschürzen
  • keine Satinbänder für Schürzenbänder
  • keine Spitzenstoffe
  • keine Dirndlstoffe / Trachtenstoffe aus reinem Polyester
  • keine Trachtenstoffe für Vereine / Vereinsschürzen
  • keine Trachtenstoffe / Dirndlstoffe mit Hirscherl, Gamserl, Edelweiß, Almrausch, Enzian....
  • keine "Glitzer"-Trachtenstoffe / Dirndlstoffe
  • keine Stoffe typisch für Kinder

 

 

Trachtenknöpfe ❖ Schürzenschließen ❖ Spitzen ❖ Trachtenborten

  • Reihkaro, Zugstreifen, Paspoilschnur, Miederstäbchen, Miederhakenband, Stickgarn Marlitt
  • Trachtenborten, Trachtenbänder, Ripsbänder, Samtbänder, Posamentenborten, Crepinen, Seidenborten, Ätzspitzen, Röckispitzen, Klöppelspitzen, Häkelspitzen, handgehäkelte Spitzen, handgeklöppelte Spitzen, Batistspitzen, Soutache, Paspoil, Rüschen, Samtrüschen
  • Metallspitzen, Goldspitzen, Silberspitzen, Silberborten und Goldborten
  • Trachtenknöpfe aus Metall, Hirschhornknöpfe, Glasknöpfe, Jetknöpfe, Porzellanknöpfe und Perlmuttknöpfe, Talerknöpfe, Münzknöpfe, Trachtenknöpfe, Wäscheknöpfe
  • Schnürhaken, Schnürösen, Miederhaken, Rockhaken
  • Schürzenschließen in gold und silber - auch mit Swarovski Steinen
  • Gürtelschließen

 

TucheLodenLodentuche

 

  • Gebirgsloden

Er besitzt einen rustikalen Warencharakter und ist aus gröberer Wolle gefertigt, die aus der Alpenregion kommt. Er wird häufig zur Herstellung von Mänteln und festen Jacken benutzt.

  • Loden

Die Bezeichnung Loden ist heutzutage ein Sammelbegriff für dichte, schwerere Streichgarngewebe in Melangenoptik, die überwiegend aus Schafswolle bestehen.

Sie sind immer dicht gewalkt und unterscheiden sich durch verschiedene Oberflächenqualitäten.

 

Der Begriff Loden stammt wahrscheinlich von dem althochdeutschem Wort „lodo“ ab, welches „grobes Wollzeug“ oder „grober Stoff“ bedeutet. Obwohl der Begriff „lodo“ seit dem 10. Jh. belegt ist, ist die genaue Herkunft des Wortes „Loden“ bis heute ungeklärt. Die klassischen Farben des Lodens sind olivgrün, rotbraun, graubraun und schwarzmeliert. Verwendet wurde er ursprünglich zur Herstellung von Mänteln und Decken und war traditionell der widerstandsfähige Kleidungsstoff der bäuerlichen Bevölkerung    

                                                                          Europas. V. a. in der Alpenregion und in Lappland hat der Lodenstoff noch eine hohe, traditionelle Bedeutung inne.

 

Heute wird Loden jedoch auch in unterschiedlichsten Qualitäten und Farben produziert,

da sich seine Einsatzgebiete vervielfältigt haben:

                                                                                                        Loden wird nun auch im Modesegment, im Wohnbereich und für Vereinsausstattungen verwendet.

 

 

Diese unterschiedlichen Verwendungszwecke sind möglich, da Loden durch seine spezielle Verarbeitung einige charakteristische,

positive Eigenschaften erhält:

 

  • Loden ist wasserabweisend

Durch die aufwendige Verarbeitung der Schurwolle, dem Walken, wird der Loden nicht nur widerstandsfähiger und wärmender,

sondern auch extrem wasserabweißend.

 

  • Loden ist temperaturausgleichend

Aufgrund der Gewebestruktur des Loden findet ein regelmäßiger und kontrollierter Wärmeausgleich statt, es entsteht eine Mikroklimazone am Körper. Loden lässt die Kälte nicht durch, hält die Körperwärme zurück und garantier so außergewöhnlichen Tragekomfort.

 

  • Loden ist atmungsaktiv

Schurwolle ist äußerst atmungsaktiv, d.h. sie nimmt den Wasserdampf vom Körper und gibt ihn an die Gewebeoberfläche ab.

Diese Eigenschaft des Loden ist besonders wichtig bei Oberbekleidung im sportiven Bereich, wie z.B. beim Ski fahren oder wandern.

 

  • Loden ist winddicht

Dadurch, dass der Loden ohne chemische Zusätze verarbeitet wird, bleibt seine windbrechende Eigenschaft erhalten.

Bis zu Windstärke 10 behält der Loden seine winddichte Eigenschaft.

 

  • Loden ist schmutzresistent

Auf Grund der Warenstruktur und des Wolllanolins ist Schurwolle absolut schmutzunempfindlich. Dies bedeutet, dass Dreck und Schmutz im trockenen Zustand leicht vom Loden abgebürstet werden können.

 

Diese Grundeigenschaften des Lodens können, je nach Bedarf, noch erweitert werden.

Es sind verschiedenste Veredelungen möglich:

- wasserabweisende Ausrüstung

- ölabweisendes Ausrüstung

- flammhemmende Ausrüstung

- mottenechte Ausrüstung

- griffgebende Ausrüstung

- antistatische Ausrüstung

- waschbare Ausrüstung

 

Loden wird traditionell aus Schafschurwolle / Merinowolle hergestellt,

die heute zum größten Teil aus Ländern wie Australien/Neuseeland, Südafrika und Südamerika kommt, da die von hier kommende Wolle, aufgrund besonderer Schafrassen und des dort vorherrschenden Klimas, weicher ist.

Jedoch sind durch diesen Wandel heimische Schafarten, wie zum Bsp. die Rhönschafe, vom Aussterben bedroht,

da deren Wolle nun kaum mehr Beachtung findet.

Trotz intensiver Bemühungen durch die chemische Industrie, ist es bisher nicht gelungen, diese „Wunderfaser“ Schafwolle künstlich herzustellen.

 

 

Loden wird in hauptsächlich in acht verschieden Arten, je nach Verwendungszweck und Herstellungsart, unterteilt. 

  • Strichloden (auch Mantelloden, Strichtuch)
  • Dicht gewalkter Loden. Charakteristisch sind die parallel in eine Richtung gelegten Fasern. Durch seine dachziegelartig übereinander gelegten Wollfasern, wird eine besondere, wasserabweisende Struktur geschaffen. Zusätzlich ist Strichloden meist wasserabweisend imprägniert und somit auch als Regenschutz geeignet.

  • Trikotloden
  • In Trikotbindung gewebt. Wird heute nur noch selten hergestellt.

  • Velourloden
  • Loden, mit einer gerauten Optik, wobei die Fasern nicht in eine Richtung gelegt sind. Dieser Lodentyp besitzt eine weiche und voluminöse Oberfläche.

  • Waliserloden
  • Diese Lodenart wird auch Diagonalloden genannt, da die Kette eine andere Farbe als der Schuss hat und somit die Köperbindung stark sichtbar wird.

  • Walk
  • Ein gestrickter Walkloden, der nicht gewebt ist. Strickloden ist preiswerter als Webloden und passt sich durch seine flexible Maschenstruktur besser den Körperrundungen an. Er besitzt eine unruhigere Oberflächenoptik und eine geringere Festigkeit im Vergleich zum Walkloden.

  • Walkloden / Tuchloden
  • (Meltonloden, Anzug- oder Joppenloden, Bozener Loden, Tuchloden)

    Ein stark verfilzter Loden, gewebt in Leinwand- oder Köperbindung. Er ist nicht geraut und besitzt deshalb eine glatte Oberfläche.

    Dieser Loden wird zur Produktion von Hosen, Röcken, Anzügen, Mänteln und Kostümen verwendet.

  • Waschloden
  • Moderne Lodenvariante mit gewalkter Oberfläche, die nicht geraut und gepresst ist. Er hat eine stabile, weiche Oberfläche.

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