Ladengeschäft - Chiemgauer Heimatwerk
Ladengeschäft - Chiemgauer Heimatwerk
Chiemgauer Heimatwerk Gabriele Herrmann Dirndl ❖ Tracht ❖ Tradition
Chiemgauer Heimatwerk                                                                 Gabriele Herrmann      Dirndl  ❖  Tracht  ❖  Tradition

Die Inhaberin - Gabriele Herrmann - Portrait

        gelernte Trachtenschneiderin und Damen -/ Herrenschneidermeisterin

 

 

Gabriele Herrmann - Portrait


Damen- / Herrenschneidermeisterin
gelernte Trachtenschneiderin
❖  Betriebswirtin i. HW
Kursleiterin - VHS-Dozentin

❖  Firmengeschichte & Lebenslauf  ❖

 

Das "Chiemgauer Heimatwerk Gabriele Herrmann" wurde am 16. August 2001

von Gabriele Herrmann jun. als Damen- und Herrenschneidermeisterin,

gelernte Trachtenschneiderin und Betriebswirtin im Handwerk gegründet.

 

Mein Name ist Gabriele Herrmann und wurde am 24.05.1979 in Prien a. Ch. geboren.  

 

Nach bestehen der mittleren Reife begann ich am 01. August 1995 eine Lehre als Damenschneiderin.

Durch überdurchschnittliche Leistungen verkürzte sich die Lehrzeit um ein Jahr

und ich legte im Juli 1997 die Gesellenprüfung mit Staatspreis und der Note 1 ab.

 

Danach ging ich für zwei Jahre nach Salzburg in die Fachschule Annahof / Trachtenklasse

und durchlief eine fundierte Weiterbildung / Fachausbildung zur Trachtenschneiderin.

 

Von August 1999 bis Februar 2000 arbeitete ich in Grassau in der Gerberei Igl als Säcklerin / Lederhosenmacherin.

 

Von Februar 2000 bis Februar 2001 besuchte ich den Meisterkurs bei M. Müller & Sohn in München.

Dort legte ich die Meisterprüfung als Jahrgangsbeste mit Meisterpreis der Bayr. Staatsregierung und der Note 1,5 ab.

 

Von März 2001 bis Juli 2001 besuchte ich noch den Betriebswirt-Lehrgang in München und schloss diesen ebenfalls erfolgreich ab.     

 

Am 16. August 2001 eröffnete ich dann mein Ladengeschäft mit Dirndl- / Trachtenschneiderei in Bernau -

das Chiemgauer Heimatwerk Gabriele Herrmann.

 

Im Herbst 2003 fing ich an, Kurse an der VHS Prien zum Nähen von Dirndl, steifen Miedern, Weißnäherei und Wetterfleck anzubieten.

Seit Anfang 2007 führe ich meine eigene Nähschule - Chiemgauer Nähschule Gabriele Herrmann.

 

Sie können bei mir Dirndlnähkurse, Trachtennähkurse und Kurse für Schnittzeichnen - Schnittkonstruktion belegen.

 

Seit 2009 arbeite ich als freie Dozentin an der VHS München und gebe dort Dirndlnähkurse - Trachtennähkurse.

Seit 2010 bin ich ebenfalls an den VHS Miesbach. 

Von 2010 bis Juli 2014 war ich auch an der VHS Salzburg tätig.


Zum 30. Juni 2010 bin ich mit meinem Ladengeschäft und der Schneiderei umgezogen.

Im Nebengebäude des Gästehaus Herrmann im Mitterweg 6 bin ich jetzt in eigenen Räumen zu finden.

 

Über einen Besuch würde ich mich sehr freuen!

 

Heimatwerk

 

Name - Begriff - Herkunft - Bedeutung

 

Die ersten Heimatwerke entstanden 1870 in Skandinavien als Gegenbewegung zur industriellen Revolution und zur Förderung regionaler Identität.

Die Heimatwerke sind als Handels- bzw. Gewerbeunternehmen und als Kulturinstitutionen vielen Menschen als Qualitätsmarke ein Begriff.

Sie werden je nach Schwerpunktsetzung in unterschiedlicher Weise mit volks- bzw. regionalkulturellen Äußerungen in Verbindung gebracht.

Gestaltendes Handwerk, heimische Tracht, Volksmusik und Bräuche stehen in engem Zusammenhang

mit den seit vielen Jahrzehnten existierenden Einrichtungen.

 

Der Name und Begriff Heimatwerk findet sich in Bayern - Österreich - Schweiz

In Österreich und der Schweiz handelt es sich um selbständige, öffentlich-rechtliche Einrichtungen in den einzelnen Bundesländern,

deren Zielsetzung die Pflege "überlieferter Volkskunst, traditioneller Erzeugnisse des Handwerks und der Volkstracht" (Satzung) ist.

In allen Landeshauptstädten von Österreich und der Schweiz werden die teils selbstgemachten, teils in Kleinbetrieben erzeugten Waren

(zum Beispiel ländliches Hafnergeschirr, Holzgebinde, Trachten, Wohndekor, Stickereien) angeboten.

Nach schwedischem und Schweizer Vorbild gründete V. Geramb 1933/34 in der Steiermark das 1. österreichische Heimatwerk;

weitere Gründungen folgten in Linz 1941 und in Salzburg 1942.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Heimatwerk auf alle Bundesländer ausgedehnt.

 

In Bayern sind die Heimatwerke unabhängige, selbstständige Unternehmen in privater Hand,

aber mit der selben Zielsetzung, echte - traditionelle Volkskunst, Handwerk, Tracht und Erzeugnisse herzustellen und anzubieten.

Im Chiemgauer Heimatwerk von Gabriele Herrmann in Bernau am Chiemsee finden Sie alles für echte - traditionelle Dirndl & Trachten,

eine eigene Maßschneiderei für Dirndl & Trachten und alles für Klosterarbeiten und Goldstickerei.

 

Das Chiemgauer Heimatwerk ist ein kleines, gut sortiertes und spezialisiertes Fachgeschäft / Ladengeschäft,

wo Sie nach Herzenslust einkaufen können - aber kein Heimatmuseum oder Ausstellung

und es werden bitte keine Führungen oder Handwerksvorführungen angeboten.

Mein Handwerk

gelernte Trachtenschneiderin - Damen- / Herrenschneidermeisterin -

meine Berufung und Leidenschaft !

 

Ich bin Schneidermeisterin mit Leib und Seele und fertige jedes meiner Stücke mit größter Sorgfalt, Genauigkeit und Liebe zum Detail.

Aufgrund meiner Handwerksausbildung mit Gesellenbrief und meiner Meisterausbildung mit Abschluss,

bin ich gelernte Schneiderin und Schneidermeisterin und keine "Noaderin" !

Eine "Noaderin" war in früheren Zeiten eine angelernte, weibliche Näherin, aber ohne Ausbildung.

Das Erlernen eines Handwerks mit Gesellenbrief und Meistertitel war ausschließlich Männern vorbehalten.

 

Das war dann "der Schneider"

Frauen und Töchter von Schneidermeistern haben oft als Näherin, Flickerin und Büglerin mitgewirkt.

Das Zuschneiden der Stoffe war ihnen untersagt, ebenso den Lehrlingen und Gesellen.

 

 

Mein Beruf ist Trachtenschneiderin - keine Säcklerin / Lederhosenmacherin

 

 

Der Säckler / Lederhosenmacher

 

Der Begriff kann erstmals im 8. Jahrhundert nachgewiesen werden.

 

Säckler fertigten damals lederne Säcke.

Im Laufe der Zeit erfuhr der Säckler einen Bedeutungswandel.

Im 17. Jahrhundert taucht der „Säckler“ als Hersteller von stabilen Mehlsäcken auf,

für die man vorwiegend gegerbtes Leder verwendete.

Mit dem Aufkommen des Leinens wurde dann der „Säckler“ zum

Bekleidungsschneider bzw. Lederbekleidungserzeuger.

 

Ab der frühen Neuzeit stand die Fertigung von lederner Beinkleidung, aber auch Oberbekleidung, Taschen oder Handschuhe im Vordergrund.

Heute wird der Begriff fast ausschließlich für die Herstellung von Lederhosen benutzt.

 

Der alte Begriff „Säckler“ wird aber von den renommierten Betrieben in Österreich und Bayern heute noch aufrechterhalten.

Säckler ist in Bayern und Österreich ein Ausbildungsberuf.

Dass dieser in Bayern nicht ausgestorben ist, ist auch der Familie Pöllinger zu verdanken.

Wiederbelebt wurde er, als Frau Irmgard Pöllinger 1976 darauf bestand, diese Ausbildungsrichtung einzuschlagen.

Daraufhin ließ sie sich von ihrem Schwiegervater ausbilden.

Seitdem kann man in Bayern wieder das Säcklerhandwerk erlernen.

 

Die handgefertige Trachtenlederhose & Hosenträger

 

Eine richtige Lederhose wird nach Maß gefertigt. Für das Maßnehmen und den Zuschnitt des Leders ist der Meister zuständig.

Ausgebildete Säckler /-innen übernehmen dann die Handstickereien und Näharbeiten.

Für eine schlichte Hose wird mindestens ein Arbeitstag benötigt. An einer reich bestickten Hose wird eine Woche gearbeitet.

Vorlagen für die Stickereien sind häufig alte überlieferte Muster, die teilweise von ebenso alten Lederhosen abgenommen werden.

Rund achtzig Prozent der von Hand gefertigten Hosen sind aus Hirschleder.

Aber auch Ziegenleder kommt zum Einsatz. Für eine traditionelle bayerische Lederhose wird sämisch gegerbtes Leder verwendet.

Die sämische Gerbung ist ein sehr altes, aufwendiges und natürliches Gerbverfahren - Gerberverfahren ohne giftige Chromsalze

Es wird nur noch von sehr wenigen Gerbereien in Bayern und Österreich angewandt - die Nächste wäre die Gerberei Georg Igl in Grassau

Die Anfertigung von Trachten - Hosenträgern fällt ebenfalls in das Fachgebiet vom Säckler

 

  • Anfertigung, Reparatur oder Änderung von Lederhosen
  • Anfertigung, Reparatur oder Änderung von Hosenträgern

 

Videoclip ❖ Chiemgauer Heimatwerk Gabriele Herrmann

Gesellenstück ❖ Meisterstück ❖ Meisterbrief von Gabriele Herrmann

Chiemgauer Heimatwerk Gabriele Herrmann - Presseberichte

Presseberichte im Oberbayrischen Volksblatt 2 - Umzug 2010

Presseberichte im Oberbayrischen Volksblatt 1 - Geschäftseröffnung 2001

Presseberichte in der Fachzeitschrift Damen-Rundschau - Geschäftseröffnung 2001

Presseberichte in der Fachzeitschrift Damen-Rundschau - Geschäftseröffnung

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